Übersicht zu Kosten und Zeitaufwand für Deinen Kitekurs
Eine Übersicht zu Kosten und Zeitaufwand für Deinen Kitekurs
Dich fasziniert Kiten schon beim Zuschauen und Du überlegst bald auch mit dem Kiten anzufangen? Vielleicht hast Du schon eine grobe Vorstellung, wann und wo Du Deinen ersten Kitesurfkurs absolvieren möchtest, bist aber unsicher mit welchen Kursgebühren Du rechnen musst und wie viele Unterrichtseinheiten Du ungefähr brauchst, um Deine ersten Meter fahren zu können? In diesem Blogbeitrag bekommst du eine Übersicht zu Kosten und Zeitaufwand für Kitekurse.
Wie lange dauert es, um Kiten zu lernen und wie viel kostet mich der Spaß eigentlich?
Zunächst muss gesagt werden, dass jeder Mensch unterschiedlich schnell lernt und jeder sein eigenes Tempo hat, um eine neue Sportart zu erlernen und um sich sicher zu fühlen. Daher können wir Dir hier keine konkrete Anzahl an Stunden nennen, die Du brauchst, um Dich eine*n sichere*n Kiter*in nennen zu können, sondern können Dir nur grobe Richtwerte, geben, die wir im Laufe der Jahre in unserer Gold Kiteacademy erfahren haben. Dein Tempo und Dein Wohlbefinden während der Schulung liegen uns ganz besonders am Herzen, damit Du Dich zu jeder Zeit mit uns im Wasser wohl fühlst. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen und den Lernprozess zu genießen, anstatt sich zu sehr unter Druck zu setzen. Zudem spielen Faktoren wie Erfahrungen und Kenntnisse mit Wind- und Wasserbezogenen Sportarten wie Surfen, Wakeboarden oder auch Segeln natürlich mit rein.
Wie lange braucht man, um Kitesurfen zu lernen?
Die Lernkurve beim Kiten hängt, wie gesagt, von verschiedenen Faktoren ab, wie der sportlichen Vorerfahrung und natürlich den Wetter- bzw. Windbedingungen.
Pauschal können wir sagen, dass Du nach 3 Kurstagen mit beständigem Wind schon so weit kommen kannst, dass Du nach links und nach rechts ungefähr 100 m fahren kannst. Sprich Du kannst den Kite steuern, kannst einen Wasserstart, um aufs Board zu kommen und in beide Richtungen fahren. Die Wendung und den Kurs halten (Höhe halten) bzw. Höhe laufen kommen dann durch viel Üben im Laufe der Zeit. Pro Kurstag empfehlen wir eine Kursdauer von 3 Stunden, somit sind es insgesamt ca. 9-10 Stunden über 3 Tage verteilt. An den ersten beiden Kurstagen bekommst Du eine Theorieschulung, in der wir Dir die Grundlagen des Kitens vermitteln: Windverhältnisse, Materialkunde, Sicherheit sowie die Kitesteuerung im Wasser. Hierzu zählen auch Übungen zum „Body Drag“ damit Du Dich auf dem Wasser sicher zu Deinem Board manövrieren kannst, solltest Du es mal verlieren. Wenn diese Übung sitzen, geht es auch schon an den Wasserstart mit dem Board und Du wirst sehen, wie schnell Du ins Fahren kommst.
Übersicht zu den Kitekursen und damit verbundenen Kosten
Wir bieten verschiedene Modelle an Kiten zu lernen und begleiten euch vom ersten Mal im Neoprenanzug bis hin zu den höchsten Sprüngen. Hier findet ihr die gesamte Übersicht über unser Angebot.
Anfängerkurs: 165€ pro Person für 3 Stunden
In unserem Anfängerkurs schulen wir 2 Kiteschüler an einem 1 Kite, sprich Ihr teilt Euch die Zeit am Kite zu zweit. Dieser Kurs ist im Vergleich zum Einzeltraining günstiger und bietet sich an, wenn Du mit einem Freund oder Partner zusammen einen Kurs belegen möchtest. Die Materialmiete ist wie bei jedem Kitekurs in dem Preis enthalten.
Auch hier zeigt unsere Erfahrung, dass Du mindesten 3-4 Kurstage benötigst, um Deine ersten Meter fahren zu können.
Auf Anfrage sind auch größere Gruppen in einem Kurs möglich, allerdings wird Deine tatsächliche Übungszeit am Kite natürlich kleiner und Du brauchst vermutlich ein paar mehr Stunden.
Privatkurs: 95 € pro Stunde
In dem Privatkurs hast Du eine 1:1 Betreuung und hast 100% Übungszeit am Kite. Hier machst Du sehr schnell Fortschritte, da Du allein mit dem Lehrer auf dem Wasser bist und sehr viel Üben kannst.
Und wie geht es weiter?
Wenn du nach den 3-4 Kurstagen schon einigermaßen sicher unterwegs bist, also weißt, wie Du den Kite am Strand handelst, mit Unterstützung starten und landen kannst, einen Wasserstart hinlegst, in beide Richtungen fahren kannst und die Höhe halten kannst, empfehlen wir Dir mit dem „Begleiteten Kiten“ weiterzumachen. Bei uns kostet begleitetes Kiten 95 € für 3 Stunden auf dem Wasser inkl. Material. Wir helfen Dir beim Starten und beim Landen und sind greifbar, wenn Du Hilfestellung benötigst.
Fazit: Übersicht zu Kosten und Zeitaufwand für Kitenkurse
Wer Kitesurfen lernen möchte, sollte mit Kosten zwischen 500 - 700 Euro für einen Anfängerkurs rechnen. Der Zeitaufwand, um sicher auf dem Board zu stehen, variiert. Nach etwa 8 - 12 Stunden Training können die meisten Kiter*innen sicher und selbstständig auf dem Wasser fahren.
Kitesurfen erfordert Geduld, Konzentration und Durchhaltevermögen, die Belohnung ist ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Ein gut investierter Kitekurs bietet dir nicht nur das nötige Wissen, sondern auch die Sicherheit, um das Wasser mit Freude und Selbstvertrauen zu erobern. Wir hoffen diese Übersicht zu Kosten und Zeitaufwand für Kitekurse hat dir weitergeholfen.
Ready?
Jetzt, wo du die Übersicht zu Kosten und Zeitaufwand für Kitekurse gelesen hast, kann es direkt weiter gehen, den passenden Schirm zu finden. Hier kannst du weiterlesen!
Du willst direkt aufs Wasser? Unser Goldkite Shop verkauft hier auf Fehmarn gebrauchtes und neues Material von F-One und Ocean Rodeo und wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, was du brauchst, beraten wir dich vor Ort!
Vorfahrtsregeln beim Kitesurfen: Sicher mit Spaß auf dem Wasser
Wie sind eigentlich die Vorfahrtsregeln beim Kitesurfen?
Ihr kennt es alle: überfüllter Strand und viel los auf dem Wasser! Da kann es schnell zu chaotischen Situationen kommen. Damit alle Kiter Spaß haben und sicher am Strand und auf dem Wasser unterwegs sein können, kommen wir auch beim Kitesurfen nicht ohne Vorfahrtsregeln aus. Wenn diese Regeln von allen gekannt und beachtet werden, steht vielen entspannten Sessions nichts im Wege. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über Vorfahrtsregeln beim Kiten.
Starten und Landen
Kitesurfer, die im Uferbereich unterwegs sind, müssen den startenden und landenden Kitern Platz machen. Dies hilft, das Chaos am Strand zu minimieren und gefährliche Situationen zu vermeiden, besonders an engen Einstiegsstellen.
Vorfahrtsregeln - Luv und Lee
Luv und Lee sind Begriffe aus der Seefahrt und Meteorologie, die sich auf die Windrichtungen im Verhältnis zu einem Objekt, wie einem Schiff oder eben einem Kite beziehen. Luv ist die dem Wind zugewandte Seite, also die Seite, von der der Wind kommt. Lee ist die dem Wind abgewandte Seite, also die Seite, auf die der Wind trifft oder von der aus der Wind weht. Und damit ihr Luv und Lee nicht verwechselt haben wir noch eine Eselsbrücke für euch: Eine leere Cola dose rollt nach Lee, also mit dem Wind. Beim sprechen von Luv pustet man, da kommt der wind her.
Lee lenkt runter – Luv lenkt hoch
Die Position des Kites spielt eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Zusammenstößen. Wenn sich zwei Kitesurfer aufeinander zubewegen, sollte der Kitesurfer auf der Luv-Seite seinen Kite höher halten, während der Kitesurfer auf der Lee-Seite seinen Kite tiefer hält. Diese Regel ist besonders wichtig, um zu verhindern, dass Kites sich in der Luft verheddern.
Lee vor Luv
Sind zwei Kiter in gleicher Fahrtrichtung unterwegs, hat der Kiter, der in Lee (also im Windschatten) des anderen Kiters fährt, Vorfahrt. Der Kitesurfer in Luv muss ausweichen. Der schnellere Kiteboarder muss dem langsameren Kiteboarder ausweichen. Der hintere Kiteboarder hat eine bessere Sicht, daher muss er, wenn er schneller fährt, dem vorderen Kiteboarder ausweichen.
Wind von Backbord weicht Wind von Steuerbord
Vorfahrtsregeln beim Kiten können auch anhand von Steuer- und Backboard festgestellt werden. Stell dir vor, du bist auf dem Wasser und hast den Wind von Backbord. Du siehst einen anderen Kitesurfer, der den Wind von Steuerbord hat und direkt auf dich zukommt. In diesem Fall musst du deinen Kurs ändern und dem anderen Kitesurfer ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Der Kitesurfer mit Wind von Steuerbord hat Vorfahrt und kann seinen Kurs beibehalten.
Wind von Backbord: Ein Kitesurfer hat den Wind von Backbord, wenn der Wind von der linken Seite kommt. Das bedeutet, dass die linke Hand des Kitesurfers vorne ist.
Wind von Steuerbord: Ein Kitesurfer hat den Wind von Steuerbord, wenn der Wind von der rechten Seite kommt. Das bedeutet, dass die rechte Hand des Kitesurfers vorne ist.
Mit dieser Erläuterung kann man sich die Regel ganz einfach merken:
Vorfahrt hat der Kiter, der die rechte Hand vorne an der Bar hat!
Überholen
Beim Überholen gilt: Der Überholende muss dem Überholten ausweichen. Dabei ist es egal, ob der Überholende von links oder rechts kommt. Der Überholte hat immer Vorfahrt.
Kommunikation und Handzeichen
Vorfahrtsregeln beim Kiten können auch auf dem Wasser kommuniziert werden. Eine klare Kommunikation und das Verwenden von Handzeichen sind essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden. Ein einfaches Nicken oder Winken kann bereits ausreichen, um die Absichten des anderen Kitesurfers zu verstehen.
Rücksichtnahme und Respekt
Der wichtigste Punkt ist jedoch die Rücksichtnahme und der Respekt gegenüber anderen Wassersportlern. Jeder möchte Spaß auf dem Wasser haben, und das gelingt am besten, wenn alle aufeinander achten und die Regeln befolgen.
Besondere Vorsicht und Rücksichtnahme bei Anfängern:
Erfahrene Kitesurfer sollten besonders vorsichtig sein, wenn sie auf Anfänger treffen. Diese haben oft noch nicht die volle Kontrolle über ihren Kite und könnten unerwartete Manöver machen. Als erfahrener Kiter solltest du hier Rücksicht nehmen und genügend Abstand halten.
Mit diesen Regeln bist du bestens gerüstet, um sicher und mit viel Spaß auf dem Wasser unterwegs zu sein. Also, schnapp dir dein Kiteboard und genieße deine nächste Session auf dem Wasser!
Ready?
Jetzt, wo du alles über die Vorfahrtsregeln gelesen hast, kann es direkt weiter gehen, das passende Board zu finden. Hier kannst du weiterlesen!
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Wie finde ich als Kiteanfänger die richtige Schirmgröße?
Wie finde ich als Kiteanfänger die richtige Schirmgröße?
Du hast bereits deinen Kitekurs absolviert und fährst sicher deine ersten Meter, Höhe halten und Höhe laufen sind keine Fremdwörter für dich und du fühlst dich beim Starten- und Landen schon einigermaßen sicher? Na dann kann es jetzt weiter gehen – du schaust dich nach deinem eigenen Material um? Dafür geben wir dir hiermit einen Ratgeber an die Hand, der dir Orientierung geben soll die passende Schirmgröße zu finden. Darüber hinaus macht es auch Sinn dazu mal mit erfahrenen Kitern wie z.B. Deinem Kitelehrer zu sprechen oder dich in einem Shop beraten zu lassen. Wir vom Goldkite Shop verkaufen hier auf Fehmarn gebrauchtes und neues Material von F-One und Ocean Rodeo und stehen für eine Beratung immer zur Verfügung. Selbstverständlich kann das Material bei uns in der Schule der Goldkite Academy auch getestet werden.
Die Wahl der richtigen Kitegröße hängt von mehreren Faktoren ab: deinem Körpergewicht, deinem Fahrkönnen, den Windbedingungen und dem Typ des Kites. Hier ist eine grundlegende Erklärung für dich, wie du die passende Kitegröße für verschiedene Windstärken auswählst.
1. Berücksichtige dein Körpergewicht
Dein Körpergewicht spielt eine zentrale Rolle bei der Wahl der Kitegröße. Leichtere Fahrer benötigen grundsätzlich kleinere Kites, während schwerere Fahrer größere Kites benötigen, um ausreichend Zug zu erzeugen
2. Analysiere die Windbedingungen
Die Windgeschwindigkeit ist ein entscheidender Faktor:
- Leichter Wind (8-15 Knoten): Größere Kites (z.B. 12-18 m²) sind erforderlich, um genügend Zug zu erzeugen
- Mittlerer Wind (15-25 Knoten): Mittlere Kites (z.B. 8-12 m²) sind ideal für Anfänger und bieten eine gute Balance zwischen Kontrolle und Zug
- Starker Wind (25-35 Knoten): Kleinere Kites (z.B. 5-8 m²) sind besser geeignet, um den starken Zug zu bewältigen
3. Beachte dein Fahrkönnen bei der Wahl der passenden Schirmgröße
- Anfänger: Anfänger sollten tendenziell etwas größere Kites wählen, um genug Zug zu haben. Ein Kite im mittleren Bereich (10-12 m² bei mittlerem Wind) ist oft ideal.
- Fortgeschrittene: Mit zunehmender Erfahrung kannst du dich an kleinere Kites bei starkem Wind oder größere Kites bei leichtem Wind wagen.
4. Die unterschiedlichen Kitetypen
Es gibt verschiedene Kitetypen, die sich unterschiedlich verhalten:
- Bow-Kites: sind grundsätzlich einfach zu fliegen und bieten viel Depower, damit eignen sie sich ideal für Anfänger.
- C-Kites: sie haben deutlich weniger Depower, aber ein schlechtes Flugverhalten für Anfänger und eignen sich eher für fortgeschrittene Kiter/Profis
- Delta-Kites: sie gelten als gute Allrounder mit einer einfacher Handhabung und haben genug Depower.
5. Nutze eine Größentabelle als Ausgangspunkt
Hier ist eine allgemeine Richtlinie für Kitegrößen, basierend auf dem Körpergewicht und der Windgeschwindigkeit:
Körpergewicht durch Wind in knoten x 2,5 = Kitegröße
Beispiel Tabelle für 75 kg:

6. Weitere Kriterien, für die Wahl der passenden Schirmgröße
Boardgröße: Ein größeres Board kann bei weniger Wind hilfreich sein
Erfahrung und Technik: Mit zunehmender Erfahrung wirst Du natürlich lernen, deinen Kite besser zu kontrollieren und kannst dich an unterschiedliche Bedingungen anpassen.
Sicherheit: Achte immer auf die Sicherheit und überschätze dich nicht. Bei unsicheren Bedingungen oder starken Winden ist es besser, am Strand zu bleiben.
Ready?
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Das passende Kiteboard finden
Das passende Kiteboard für deinen Kitespaß finden!
Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, welches Kiteboard das passende für euer ultimatives Kiteerlebnis ist? Wir bei der Gold Kiteacademy verstehen, dass die Wahl des richtigen Boards einen riesigen Unterschied machen kann, denn kein Kitesurfer gleicht dem anderen – und genau deshalb haben wir uns entschieden, einen tieferen Blick darauf zu werfen.
Warum ist die richtige Boardgröße so wichtig?
Stellt euch vor, ihr surft auf der perfekten Welle, der Wind trägt euch sanft über das Wasser, und ihr fühlt euch frei wie nie zuvor. Genau das möchten wir erreichen, und das passende Board spielt hierbei eine entscheidende Rolle.
In unserem Blogartikel erfahrt ihr, wie die verschiedenen Boardgrößen euer Kite-Erlebnis beeinflussen können. Wir decken alles ab – von den Vorteilen kleinerer Boards bis hin zur Stabilität größerer Modelle. Egal, ob ihr euch für Freestyle, Freeride oder Wave entscheidet, wir haben die Tipps und Tricks für euch parat. Beim Kiten kommt es nämlich nicht nur auf das Design an, sondern auch auf die Fahreigenschaften und technischen Spezifikationen.
Welche Arten von Kiteboards gibt es?
Kiteboard ist nicht gleich Kiteboard. Wir erklären euch die Unterschiede von Anfängerboard bis Freestyleboard.
Anfängerboard:
Die ersten Meter auf einem Board wirst du höchstwahrscheinlich auf einem Twintip zurücklegen. Diese Art von Kiteboards gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Varianten. Als Anfänger solltest du auf ein etwas größeres Board, auch Door genannt, zurückgreifen. Die größere Oberfläche macht es dir leichter stehen zu bleiben und die Balance zu halten. Die längere Kante vereinfacht das Höhelaufen.

Die genaue Größe des Boards kommt aber natürlich auch auf das Gewicht des Kiters an. Wir haben hier einmal Richtwerte für euch aufgeschrieben:

Freeride Kiteboard:
Sobald du sicher höhelaufen kannst und auch bei stärkerem Wind aufs Wasser möchtest, solltest du auf ein Freeride Kiteboard umsteigen. Diese Art ist ähnlich zum Anfängerboard, sollte aber eine Nummer kleiner sein. Durch die kleinere Boardgröße gewinnst du an Wendigkeit dazu und bei Sprüngen sparst du dir zusätzlich Gewicht an den Füßen.
Freestyle Kiteboard:
Freestyle Kiteboards zeichnen sich dadurch aus, dass man mit ihnen hohe Geschwindigkeit erreichen kann, sie besonders steif sind und sie spurtreu sind. Dadurch können Landungen zwar gelegentlich sehr hart sein, jedoch überzeugen sie durch ihre herausragenden Höhelaufeigenschaften. Beim Aufladen für den Sprung bieten Freestyle Kiteboards eine besonders hohe Leistung und sorgen für explosive Sprünge. Dank ihres flachen Rockers (bedeutet, wie stark das Board gebogen ist) eignen sie sich auch für Sessions bei leichtem Wind. Freestyle Kiteboards können sowohl mit Straps als auch mit Kiteboots genutzt werden.
Big Air Kiteboard:
Auch die Boards für Big Air Sprünge sind extra steif. Durch die Härte kann mehr Druck ausgeübt werden und so wird ein besserer Absprung ermöglicht. Oft wird hier auf das Material Carbon zurückgegriffen, da es leicht und trotzdem widerstandsfähig ist.
Foilboard:
An einem Foilboard ist an der Unterseite eine schwertartige Verlängerung angebracht, auch Mast genannt. Wenn ihr beim Kiten eine gewisse Geschwindigkeit erreicht habt, kommt das Board aus dem Wasser und ihr fliegt regelrecht über dem Meer. Auch bei diesem Board gilt, dass Anfänger eher auf größere Foilboards mit mehr Volumen zurückgreifen sollten. Für den Anfang solltest du ein Board mit mindestens 30 Litern über deinem Körpergewicht wählen.

Waveboard:
Waveboards oder auch Directional Boards sind so ausgelegt, dass man nur in eine Richtung fahren kann und nicht, wie beim Twintip einfach umdrehen kann und der andere Fuß vorne ist. Auch hier gilt wieder je größer und je mehr Volumen das Waveboard hat, desto früher gleitet das Board über das Wasser und benötigt somit auch geringeren Zug vom Kite. Viele Kitesurfer, die mit ihren Waveboards in die Welle gehen, wollen jedoch schnelle Turns und enge Radien ziehen können. All dies wird mit zunehmender Boardgröße natürlich schwieriger. Wer sich mit einem Gewicht von 75kg – 85kg zum ersten Mal an ein Directional Board stellt, sollte mit einer Größe von 5‘8‘‘ beginnen zu testen. Umso mehr Erfahrung, desto kleiner kann das Board werden.
Fazit zum passenden Kiteboard
Ganz schön viel Auswahl bei so vielen verschiedenen Kitestilen und Boards. Wenn ihr euch beraten lassen wollt, dann kommt gerne in unserem Kiteshop vorbei. Dort bekommt ihr die Antworten auf eure Fragen und könnt auch einige der beschriebenen Boards angucken, anfassen und testen. Bei uns bekommst du unter anderem Boards von F-One und Kold shapes.
Habt ihr das passende Kiteboard schon gefunden? Oder habt ihr Fragen, die ihr gerne beantwortet hättet? Dann schreibt uns und lasst uns gemeinsam die Kite-Community stärken. Wenn ihr mehr über die Gold Kiteacademy und Timo Riemenschneider als Kiter und Lehrer erfahren möchtet, dann empfehlen wir euch diesen Blogbeitrag.



